Wenn der Topf aktiviert ist
Das Geld bleibt in Düdingen. Die Genossenschaftsmitglieder vor Ort entscheiden, welche Projekte unterstützt werden.

Zahlen
Alle Werte stammen aus öffentlich zugänglichen Quellen. Sie zeigen eine Bandbreite: wie viel bei wenigen Nutzenden zusammenkommt und wie viel möglich wäre, wenn alle mitmachen.
So funktioniert es
VERD.cash ist eine Bezahllösung für den Alltag. Der Handel zahlt dafür eine Gebühr. Ein Teil des Ertrags, den VERD damit erzielt, geht an die Wohnortgemeinde der zahlenden Person.
Die zweite Hälfte geht abzüglich der Betriebskosten in den Landestopf. Aus dem Landestopf werden regionale und nationale Projekte finanziert.4
Der Handel zahlt eine Gebühr von 0,6 Prozent. Ein Teil davon bleibt als Ertrag bei VERD.7
Der Wohnort der zahlenden Person entscheidet, wohin das Geld fliesst. Wer in Düdingen wohnt, füllt den Topf in Düdingen.
Wer in Düdingen wohnt und Genossenschaftsmitglied ist, schlägt Projekte vor und stimmt darüber ab. Jede Person hat eine Stimme.4
Wo steht Düdingen
Seit Januar 2025 gibt es ihn in jeder politischen Gemeinde der Schweiz.4 In Düdingen ist er angelegt, aber nicht aktiviert.3 Einwohnerinnen und Einwohner können das Geld deshalb im Moment nicht nutzen.
Den Entscheid trifft der Gemeinderat, und zwar einmalig. Er kann den Topf freigeben oder es bleiben lassen. Danach ändert sich nichts mehr automatisch.
Das Geld bleibt in Düdingen. Die Genossenschaftsmitglieder vor Ort entscheiden, welche Projekte unterstützt werden.
Der Saldo wird am Ende jedes Kalenderjahres automatisch dem Landestopf gutgeschrieben.4 Es entsteht kein Aufwand für die Gemeinde, aber das Geld ist im Dorf nicht verfügbar.
Kosten
Die Gemeinde zahlt einmalig einen Beitrag an die Einrichtung. Es gibt zwei Varianten. Beide Beträge berechnen sich aus den 4’054 Privathaushalten in Düdingen.2
Variante A
CHF 2’027
50 Rappen pro Privathaushalt
Variante B
CHF 4’054
1 Franken pro Privathaushalt
Die Nutzung von VERD.cash kostet die Gemeinde nichts. Es entstehen keine wiederkehrenden Kosten und keine Verpflichtung, selbst Geld einzuzahlen. Die Zahlungen der Gemeinde sind einmalig.1
Beispiele
Zwei Gemeinden haben den Topf bereits aktiviert und Geld verteilt. Die Beträge zeigen, welche Grössenordnung möglich ist. Über die Projekte entschieden die Mitglieder vor Ort.
CHF 11’700
insgesamt verteilt
Quelle: Handout für Gemeinden5
CHF 15’000
insgesamt verteilt
Quelle: Handout für Gemeinden5
Mitmachen
Der Entscheid über die Aktivierung liegt beim Gemeinderat. Wie viel Geld zusammenkommt, hängt dagegen davon ab, wie viele Menschen in Düdingen VERD.cash nutzen.
Ein Anteilschein kostet CHF 5. Mitglieder stimmen darüber ab, welche Projekte Geld bekommen. Jede Person hat eine Stimme, unabhängig von der Zahl der Anteile.1
Anteilschein bestellenJede Zahlung füllt den Topf der Wohngemeinde, auch bei Einkäufen ausserhalb von Düdingen. Die Karte und ihre Aktivierung sind kostenlos.7
Karte bestellenEin kurzer Brief oder eine Mail genügt. Der Gemeinderat entscheidet über die Aktivierung. Die Unterlagen dafür liegen bei VERD bereit.1
Mail an die GemeindeFragen
VERD führt für jede politische Gemeinde in der Schweiz einen eigenen Gemeindetopf. Er sammelt einen Teil der Erträge aus VERD.cash. Über das Geld verfügen die Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde, die Mitglied der Genossenschaft sind.1
Der Gemeinderat. Er beschliesst einmalig, ob das Geld im Dorf genutzt werden kann. Einwohnerinnen und Einwohner können den Gemeinderat darauf ansprechen, entscheiden aber nicht selbst darüber.1
Einmalig CHF 2’027 bei Variante A, das sind 50 Rappen pro Privathaushalt. Bei Variante B sind es CHF 4’054, fällig erst wenn derselbe Betrag im Topf liegt. Die Nutzung von VERD.cash kostet die Gemeinde nichts.2
Über Zahlungen mit VERD.cash. Die Hälfte des Ertrags geht in den Topf der Wohngemeinde der zahlenden Person, die andere Hälfte abzüglich der Betriebskosten in den Landestopf. Wer in Düdingen wohnt, füllt den Topf in Düdingen, auch wenn der Einkauf ausserhalb der Gemeinde stattfindet.4
Weil bis jetzt nur wenige Personen in Düdingen mit VERD.cash bezahlen und der Topf noch nicht aktiviert ist. Der Saldo wächst mit jeder Zahlung. Wie schnell, hängt von der Beteiligung ab.3
Der Saldo wird am Ende jedes Kalenderjahres automatisch dem Landestopf gutgeschrieben. Die Gemeinde muss dafür nichts tun. Das Geld ist dann aber nicht im Dorf verfügbar.4
Die in Düdingen wohnhaften Mitglieder der VERD Purpose Genossenschaft. Sie reichen Projekte ein und stimmen darüber ab. Die Gemeinde kann in den Spielregeln ein Vetorecht bei begründeten Einwänden festhalten.4
Zum Bezahlen mit VERD.cash nicht. Zum Mitentscheiden schon. Ein Anteilschein kostet CHF 5, und die Mitgliedschaft steht jeder in der Schweiz wohnhaften Person offen.1
VERD ist eine Genossenschaft im Besitz ihrer Mitglieder. Der Zweck ist, Erträge an die Bevölkerung zurückzugeben. Eine Auflösung oder ein Verkauf ist laut Statuten nur mit Zustimmung aller Mitglieder möglich.1
Nein. Es ist keine Steuer und keine Gebühr für Einwohnerinnen und Einwohner. Die Gemeinde zahlt einmalig einen Einrichtungsbeitrag. Der Handel zahlt eine Transaktionsgebühr von 0,6 Prozent. Einwohnerinnen und Einwohner zahlen nichts.1
Quellen
Jede Zahl und jede Aussage auf dieser Seite ist mit einer Nummer versehen. Hier stehen die zugehörigen Belege.
VERD Purpose Genossenschaft, Seite für Gemeinden
verd.swiss/gemeinde
VERD-Rechner für Gemeindetöpfe
verd.swiss/gemeinde-rechner
VERD.cash, Angebot für Privatkunden
verd.cash
Stand der Zahlen: 27. Oktober 2026. Die Angaben zum Gemeindetopf ändern sich, sobald Zahlungen eingehen oder die Gemeinde entscheidet.